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Datum: 22.12.2020

800 Jahre Stadt Ansbach - Offizieller Start ins Jubiläumsjahr muss Corona-bedingt verschoben werden

Die Auswirkungen der Infektionsschutzmaßnahmen zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie beeinflussen nun auch die Feierlichkeiten und Veranstaltungen zum Stadtjubiläum im kommenden Jahr. Aus Gründen des Gesundheitsschutzes hat die Stadtverwaltung jetzt entschieden, den am 24. Januar 2021 geplanten Eröffnungsgottesdienst auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben.

„Ich bedauere die Verschiebung des Jubiläumsgottesdienstes, halte die Entscheidung in der aktuellen Zeit jedoch für das richtige Signal“, erklärt dazu Oberbürgermeister Thomas Deffner. Der Eröffnungsgottesdienst zusammen mit der Ansbacher a capella Band Viva Voce sollte am 24. Januar im Rahmen von mehreren Andachten stattfinden und den offiziellen Beginn des Jubiläumsjahres markieren. „Wir wollen unser Jubiläum mit Freude und Fröhlichkeit begehen, haben jedoch dabei auch die Gesundheit aller Menschen im Blick. Deshalb ist eine Verlegung in die wärmere Jahreszeit mit einem hoffentlich abgemilderten Pandemiegeschehen für uns alternativlos“, ergänzt dazu die Leiterin des Geschäftsbereichs Oberbürgermeister, Kultur, Stadtmarketing und Tourismus Nadja Wilhelm, die sich mit ihrem Fachbereich und dem Beirat „Stadtjubiläum“ für das Programm und die Durchführung der einzelnen Projekte verantwortlich zeigt.

Neben dem Auftaktgottesdienst muss auch die geplante Jubiläumsstadtführung am 2. Januar 2021 abgesagt werden, so die aktuelle Planung der Stadt. Die kostenlose Jubiläumsführung findet an jedem ersten Samstag im Monat statt.

Nicht betroffen von den aktuellen Umständen ist hingegen die Veröffentlichung des ersten von insgesamt drei Jubiläumsmagazinen. Die Erstausgabe wird aktuell in Ansbach verteilt und enthält neben einer Veranstaltungsübersicht detailliertere Beschreibungen der Stadtjubiläumsprojekte der ersten Monate sowie historische Hintergründe zur ersten urkundlichen Erwähnung Ansbachs im Jahr 1221. Das Magazin liegt derzeit in den Eingangsbereichen des Stadthauses am Johann-Sebastian-Bach-Platz sowie der Kirche St. Gumbertus aus und kann auch im Internet auf der Seite zum Stadtjubiläum abgerufen werden. Die weitere Verteilung an den Einzelhandel erfolgt, sobald die Geschäfte wieder geöffnet werden dürfen.

Außerdem werden weitere Aktionen auf das Stadtjubiläum aufmerksam machen. So wird die Originalurkunde zum 22. Januar 2021 und damit genau 800 Jahre nach der Ausfertigung digital auf der städtischen Homepage präsentiert und für Bürgerinnen und Bürger virtuell erlebbar gemacht. Die Kampagne „Ansbacher Geschichten“ erinnert an Anekdoten und Hintergründe zur Stadt Ansbach. Aufbereitet als sogenannte „Fun Facts“ sind die Geschichten auf Bäcker- und Metzgertüten, städtischen Dienstautos und unter anderem auch auf Bierdeckeln abgebildet.
Damit das Jubiläum im öffentlichen Raum weiter sichtbar wird, soll ab dem Frühjahr ein festlicher Blumenschmuck das Stadtbild verschönern. Neben der Bepflanzung der Blumenkübel in der Innenstadt werden zudem viele Grünstreifen erblühen und das Stadtbild auch für die geplante Landesausstellung im Folgejahr verschönern. Ein sichtbares Zeichen für das Stadtjubiläum soll auch an der Mauer der Hauptschützengesellschaft entlang der Residenzstraße entstehen. Die Mauer wird im Frühling restauriert und gestrichen, damit im August ein Workshop mit Jugendlichen unter Leitung des bekannten Graffiti-Künstler Marco Holzinger stattfinden kann. Ca. 30 Meter der Wand werden von den Jugendlichen während des Workshops gestaltet und das Ansbacher Stadtbild an dieser vielbefahrenen Straße nachhaltig aufgewertet.

Die Durchführung des Stadtjubiläums wird abhängig der weiteren pandemischen Entwicklung kurzfristig angepasst und öffentlich bekanntgemacht.

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