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Stadtschreiberin in Ansbach

im  Mai 2021

Mit Nele Pollatschek weilt zum ersten Mal eine Stadtschreiberin in Ansbach. Die junge, aufstrebende Autorin wird das Leben der Ansbacher Bürgerinnen und Bürger miterleben, die Atmosphäre der Stadt erspüren und sich gewiss auch in die reiche Historie vertiefen, um daraus ein literarisches Werk zu schaffen. 

Wir haben Nele Pollatschek gefragt: "Was macht eigentlich eine Stadtschreiberin? Und gibt es vielleicht bereits Ideen für Ihre Zeit in Ansbach?" 

Nele Pollatschek: "Ich war noch nie Stadtschreiber. Auf Wikipedia steht, dass ein Stadtschreiber “an der Spitze der städtischen Verwaltung steht” und damit “zu den mächtigsten Männern der Stadt” gehört. Allerdings steht da auch “im Mittelalter”. Heute ist eine Stadtschreiberstelle eher ein Stipendium, das einem Schriftsteller Zeit und Raum geben soll, an einem Buch zu schreiben. Daneben soll ein literarischer Text verfasst werden, in dem es um die jeweilige Stadt geht, in diesem Fall also Ansbach. Es wäre vermessen, jetzt schon zu wissen, was man über Ansbach schreiben soll. Mein erstes Ziel ist also Ansbach kennen zu lernen, dann schreibe ich einen Text über Ansbach, dann arbeite ich an meinem Roman und dann werde ich Ansbachs mächtigster Mann."

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