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800 Jahre - 800 Schritte

Mit den kostenlosen Führungen „800 Jahre – 800 Schritte“ soll die Vergangenheit Ansbachs auf kurzem Weg, knapp und verständlich erläutert werden. Die Führungen beginnen jeweils um 16.00 Uhr an der Pferdeplastik „Anscavallo“ auf dem Schlossplatz. Eine Anmeldung in der Tourismusinformation ist telefonisch oder per E-Mail erforderlich.

Ansbach feiert 2021 die erste Erwähnung als Stadt im Jahr 1221. Seit über 800 Jahren – die Verleihung der Stadtrechte dürfte einige Jahrzehnte früher erfolgt sein – kann sich das alte Onoldsbach also Stadt nennen und die damit verbundenen Rechte, wie beispielweise die Befestigung mit einer Stadtmauer, für sich beanspruchen. Die Geschichte Ansbachs reicht aber bis weit vor das Jahr 1221 zurück.
Schon im Jahr 748 hatte der später heiliggesprochene Gumbertus hier ein Kloster gegründet. 

Die ersten zwei Termine, 2. Januar und 6. Februar, sollten die Anfänge Ansbachs beleuchten. Warum hat Gumbertus gerade hier sein Kloster gegründet? Wie sah die Gegend vor fast 1300 Jahren aus? Wie lebten die Menschen? Wie prägte das Kloster, später das Chorherrenstift, das Leben in und um Ansbach um die Jahrtausenwende. Steinerne Zeugnisse aus dieser Zeit sind mit der romanischen Krypta unter der Schwanenritterkapelle noch vorhanden. Diese Termine wurde aufgrund der geltenden Corona-Beschränkungen abgesagt.

Als Ansbach eine Stadtmauer bekam, veränderte sich viel. In der Mitte des 12. Jahrhunderts begannen die Ansbacher eine Mauer um ihre Siedlung zu bauen und sich so vor Feinden besser zu schützen. Gehen Sie am Samstag, 6. März auf eine Entdeckungstour durch die Innenstadt und lernen den Verlauf der ersten und der zweiten Stadtmauer kennen. Im Rahmen des Rundgangs wird auch die Frage geklärt, warum die Neustadt in der Altstadt liegt.


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