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Datum: 10.08.2021

Dank einer Spende das Ansbacher Stadthaus virtuell erkunden

Zum Stadtjubiläum hat die Stadt Ansbach ein ganz besonderes Geschenk bekommen: Das Ansbacher Stadthaus, Sitz des Stadtoberhaupts, als digitalen Zwilling. Ab sofort können alle Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste das historische Gebäude zwischen Martin-Luther-Platz und Johann-Sebastian-Bach-Platz in 3D erkunden. Gespendet wurde der Rundgang von Dr. Kerstin Schulte-Eckel und Stefan Denzlinger, die das Unternehmen Twenty2Eleven GmbH führen.

„Es zeigt die enge Verbundenheit der Beiden zur Stadt Ansbach“, freut sich Oberbürgermeister Thomas Deffner. Bei der offiziellen Präsentation zeigte er sich begeistert von den technischen Möglichkeiten. „Dank dieser Spende kann das Stadthaus barrierefrei erkundet werden.“ Es gibt bisher nur wenige historische Gebäude, die so detailreich virtuell zu besichtigen sind. Als Beispiel nannte OB Deffner das Hamburger Rathaus, die Garnisonkirche Potsdam oder den Südtiroler Landtag.

Dr. Kerstin Schulte-Eckel und Stefan Denzlinger war es bei diesem Projekt wichtig, mehr Bürgernähe für die Ansbacherinnen und Ansbacher zu ermöglichen. Beispielsweise besteht nun die Möglichkeit, das Dienstzimmer vom Oberbürgermeister oder den historischen Sitzungssaal zu besichtigen. Der Rundgang könne aber auch zum Beispiel von Schülerinnen und Schülern im Unterricht oder Touristen, die das Gebäude mit der Tourismusinformation im Erdgeschoss erkunden wollen, genutzt werden. Nach Angaben von Denzlinger wurden die entsprechenden Daten an zwei Tagen mit einer speziellen Kameratechnik erfasst.

Den virtuellen Rundgang finden Sie hier, in Kürze wird dieser Rundgang noch mit einer Außenansicht ergänzt. Auch das Markgrafenmuseum soll in Zukunft virtuell begehbar werden.

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