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Mysteriöser Mord, Rätsel bis heute: Kaspar Hauser in Ansbach

Die wohl bekannteste Geschichte um Ansbach ist die des Findelkinds Kaspar Hauser, der von seinem Schicksal eher zufällig in unsere Stadt geführt wurde. Bis heute ist die Identität der Person Kaspar Hausers nicht abschließend geklärt. Das „Kind Europas“ lebte von 1830 bis zu seinem gewaltsamen Tod 1833 in Ansbach.

War er der legitime Nachfolger des badischen Großherzogs, der illegitime Sproß aus einem anderen europäischen Adelsgeschlecht oder vielleicht der Sohn einer Tiroler Magd? Niemand vermochte bisher zu sagen, woher der Findling kam, der 1828 in Nürnberg aufgetaucht war, verwahrlost und kaum der Sprache mächtig.

Ein Denkmal in der Ansbacher Altstadt, ein Gedenkstein am Ort seiner Ermordung im Hofgarten, eine komplette Abteilung im Markgrafenmuseum und sein Grab mit der Inschrift "Hier ruht Kaspar Hauser, ein Rätsel seiner Zeit, unbekannt die Geburt, geheimnisvoll die Umstände seines Todes" erinnern an sein Schicksal. Seit dem Jahr 1998 veranstaltet die Stadt Ansbach im zweijährigen Turnus die Kaspar-Hauser-Festspiele.

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